Was versteht man unter den Begriffen “Genitiv” und “Genitivattribut”?

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In der deutschen Grammatik gibt es viele Begriffe, von denen es “Genitiv” und “Genitivattribut” gibt. Sie können mit dem Genitiv Besitz oder Zugehörigkeit ausdrücken. Falls Sie für dieses Thema interessieren, lesen Sie diesen Artikel sehr gut!

Was ist die Bildung von “Genitiv” und seine Funktion?

Als der vierte Kasus gilt der Genitiv und man benutzt ihn, um Zugehörigkeiten anzuzeigen. Außerdem steht der Genitiv nach einigen Adjektiven, Präpositionen sowie Verben. Im Genitiv können die Objekte eines Satzes stehen (Genitivobjekt). Darüber hinaus wird der Genitiv als 4. Fall oder Wessen-Fall bezeichnet. Wir fragen in diesem Fall mit “Wessen”  für Personen oder Sachen.

Der Artikel des Nomens verändert sich im Genitiv und die meisten maskulinen und neutralen Nomen haben die Endung -s oder -es. Hier bieten wir Ihnen die Bildung von “Genitiv” in verschieden Fällen an:

 

ArtSingularPlural
MaskulinNeutrumFeminin
unbestimmter ArtikelEinesEinesEiner
eines Manneseines Kindeseiner FrauFrauen
Bestimmter ArtikelDes + (s/es)Des + (s/es)DerDer
des Mannesdes Kindesder Frauder Frau
Negativer Artikelkeineskeineskeinerkeiner
keines Manneskeines Kindeskeiner Fraukeiner Frau
PossessivartikelMeines   Deines  Seines    Ihres  Unseres  Eures IhresMeines   Deines  Seines    Ihres  Unseres  Eures IhresMeiner   Deiner  Seiner    Ihrer  Unserer  Eurer IhrerMeiner   Deiner  Seiner    Ihrer  Unserer  Eurer Ihrer
meines Mannesdeines Kindesseiner Frauseiner Frau

 

Zum Beispiel:

-Der Vater des Kindes ist sehr gut.

-Die Bluse des Mädchens ist sehr schön.

Was versteht man unter dem Begriff “Genitivattribut”?

Im Fall “das Bezugswort” können Sie ein Nomen durch ein weiteres Nomen im Genitiv ergänzen. Dieses weiteres Nomen gilt als “Genitivattribut”. Es drückt aus, wem oder wozu etwas gehört. Darüber hinaus steht das Genitivattribut in der Regel hinter dem Bezugswort, falls das Genitivattribut kein Name ist.

Zum Beispiel:

-Das ist das Auto meines Bruders.

-Dieser Teil der Geschichte ist sehr schön.

Einige Tipps im Genitiv:

-Mit der Endung -es bilden Nomen, die auf einem s-Laut (-s, -ß, -z oder -x) enden, den Genitiv.

-Beide Endungen sind möglich bei Nomen, die nur eine Silbe haben.

-Es gibt keine Endung bei femininen Nomen und Pluralformen.

Zum Beispiel:

-Der Reparatur des Wasserhahn(e)s ist fertig.

-Das Auto der Mutter gefällt mir.

Wann verwendet man “von + Dativ” statt “Genitiv”?

Natürlich gibt es keinen unbestimmten Artikel im Plural, aber ein Genitivattribut braucht einen Begleiter, der ein Artikel oder ein Adjektiv ist. Deshalb verwendet man den Dativ, falls es keinen Begleiter gibt. Darüber hinaus benutzt man auch von + Dativ in der gesprochenen Sprache.

Zum Beispiel:

-Die Aufgaben der Frauen ist schwieriger als die Aufgaben der Männer. (Es gibt hier einen Artikel, darum verwenden wir “Genitiv”)

-Die Aufgaben von Frauen ist schwieriger als die Aufgaben von Männer. (Es gibt hier keinen Artikel, darum verwenden wir “Dativ”)

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