Was sind die Wortarten der deutschen Grammatik?

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Das Wort in deutschen Grammatik hat natürlich verschiedene Arten. Zum Beispiel gibt es “Verb, Nomen, Adjektiv, Adverb, Artikel, Pronomen, Präposition, Konnektor, Partikel, Interjektion“. Deshalb bieten wir Ihnen die Bedeutung der Wortarten der deutschen Grammatik und eine Erklärung zu jeder Art an. Falls Sie ein großes Interesse an diesem Thema haben, dann lesen Sie diesen Artikel sehr gut!

Was versteht man unter dem Begriff “Wortarten”?

Man versteht unter den Begriffen “Wortarten/ Wortklassen/ Redeteile”, dass sie eine Möglichkeit sind, die Wörter jeder Sprache zu kategorisieren. Es gibt in der deutschen Sprache zehn Wortarten. Darüber hinaus unterscheiden wir zwischen (flektierbar) und (nicht flektierbar) Wortarten.

Was sind die Arten des Wortes in der deutschen Sprache?

Es gibt verschiedene Arten des Wortes in der deutschen Sprache. Sie beziehen sich auf die folgenden Themen: “Verb, Nomen, Adjektiv, Adverb, Artikel, Pronomen, Präposition, Konnektor, Partikel, Interjektion“. Auf unserer Seite können Sie die Erklärung zu jeder Art finden.

 

 1. Das Verb

Man findet in der deutschen Sprache zahlreiche Verben mit verschiedenen Arten. Es gibt die folgenden Arten:
-„Einfache Verben“, in der wir keine Veränderung im Verbstamm machen.
Zum Beispiel: (schreiben, lernen, wohnen, kommen, machen, usw)
machst
kommst
wohnst
lernst
schreibst
du
macht
kommt
wohnt
lernt
schreibt
er/ es/ sie
-„Unregelmäßige Verben“, in der wir keine Veränderung im Verbstamm machen, sondern in der Endung der 2. Und 3. Personalpronomen.
Zum Beispiel: (heißes, sitzen, reisen, küssen, siezen, antworten, warten)
siezt
küsst
sitzt
reist
heißt
du
siezt
küsst
sitzt
reist
heißt
er/ es/ sie
-„Besondere Verben“, bei denen es Stammvokalwechsel in der 2. Person Singular (du) und in der 3. Person Singular (er/ es/ sie) gibt.
Zum Beispiel: (schlafen, fahren, sprechen, lesen, sehen, nehmen)
nimmst
liest
sprichst
fährst
schläfst
du
nimmt
liest
spricht
fährt
schläft
er / es /sie
-„Modalverben”: Diese Verben brauchen ein weiteres Verb (das Vollverb), das im Infinitiv verwendet wird. Meistens steht ein zweites Verb im Infinitiv am Satzende und das Modalverb auf Position zwei.
Zum Beispiel: (dürfen, können, mögen, müssen, sollen und wollen)

 

2. Das Nomen/ Substantive

Das Nomen hat drei Arten oder drei Geschlechter, die „maskuline Nomen“, „feminine Nomen“ und „neutrale Nomen“ sind. Darüber hinaus können die Nomen auch Singular oder Plural sein.
Zum Beispiel:
-„Maskuline Nomen“: (der Mann, der Hund, der Vater, der Gast)
-„Feminine Nomen“: (die Frau, die Mutter, die Zeit, die Zeitung, die Rose, die Liebe)
-„Neutrale Nomen“: (das Kind, das Wasser, das Wetter, das Haus, das Foto, das Auto)
-„Plural“: (die Mütter, die Kinder, die Männer, die Zeitungen, die Nachrichten)

 

3. Der Artikel

Wir verwenden die Nomen meistens mit Artikel in der deutschen Sprache. Am Artikel erkennen wir Geschlecht, Zahl und Fall des Nomens. Er steht vor einem Substantiv/ Nomen und es gibt vier Arten des Artikels:
-„Bestimmte Artikel“: Sie sind (der/ das/ die). Wir verwenden den bestimmten Artikel, wenn etwas schon bekannt ist, wenn wir von etwas Bestimmtem sprechen, wenn wir etwas bereits erwähnt haben oder es als bekannt voraussetzen.
Zum Beispiel:
-Anna ist die Freundin von Franz.
-„Unbestimmte Artikel“: Sie sind (ein/ ein/ eine). Wir verwenden den unbestimmten Artikel, wenn etwas zum ersten Mal gesagt wird oder wenn wir von etwas sprechen, das nicht näher bestimmt ist.
Zum Beispiel:
-Lisa hat ein Eis gekauft.
-„Negative Artikel“: Sie sind (kein / kein / keine). Wir verwenden sie statt des unbestimmten Artikel. Außerdem wird der Negativartikel kein genauso dekliniert wie der unbestimmte Artikel ein.
Zum Beispiel:
-Lisa hat kein Eis gekauft.
-„Possessivartikel“: Sie gehören wie die unbestimmten und bestimmten Artikel zu den Begleitern eines Nomens und können nicht alleine stehen, sondern nur in Verbindung mit einem Nomen. Außerdem geben sie eine Zugehörigkeit oder einen Besitz an.
Zum Beispiel:
-Das ist mein Buch.

 

4. Das Adjektiv

Sie sind Eigenschaftswörter und beschreibt, wie jemand oder etwas ist, und können gesteigert werden. Nach dem zugehörigen Nomen richtet sich die Endung bei einigen Adjektiven. Außerdem gibt es drei Adjektiv – Typen in der deutschen Sprache:
-“Prädikative Adjektive”: -Diese Art bleibt in ihrer Form immer gleich, ob das Nomen maskulin, feminin oder neutral ist, und wird nicht dekliniert, denn das Adjektiv gehört zum Verb. Wir nennen diese Adjektive nach den Verben “sein/ bleiben/ werden”.
Zum Beispiel:
(Das Auto wird schnell.)
-„Adverbiale Adjektive“: Diese Art bleibt auch in ihrer Form immer gleich und wird nicht dekliniert. Aber wir nennen Adjektive nach anderen Verben (außer sein/ bleiben/ werden).
Zum Beispiel: (Das Auto fährt schnell.)
-„Attributive Adjektive“: Zwischen Artikel und Nomen stehen attributive Adjektive. Diese Art wird dekliniert und ihre Endung ändert, je nachdem, ob das Nomen maskulin, feminin oder neutral ist.
Zum Beispiel:
(Peter ist ein hungriger Jung.)
Daneben gibt es drei Steigerungsstufen:
-„Positiv“: Wir benutzen diese Form bei Vergleichen mit “so … wie”.
Zum Beispiel:
(Frau Sonia ist schön wie Frau Maria.)
-„Komparativ“:  Man verwendet den Komparativ, wenn man zwei Sachen oder Personen vergleicht.
Zum Beispiel:
(-Frau Maria ist schöner als Frau Petra.)
-„Superlativ“: Man verwendet den Superlativ, wenn man drei oder mehr Sachen oder Personen vergleicht.
Zum Beispiel:
(-Sie ist die schönste Frau.)

 

5. Das Adverb

Adverbien werden nicht dekliniert und beziehen sich auf das Verb. Außerdem nehmen sie eine eigene Position im Satz ein.

Zum Beispiel:

(noch, schon, meistens, jetzt, genug, innen, dort, damals, hier, halbwegs)

 

6. Das Pronomen

Sie ersetzen ein genanntes Nomen und werden dekliniert. Außerdem gibt es verschiedene Arten der Pronomen:
Personalpronomen“: Sie werden genutzt, um über uns selbst zu sprechen bzw. andere Personen anzusprechen.
Zum Beispiel:
(ich/ du/ er/ es/ sie/ Sie/ ihr/ wir/ mich/ sich/ dich/ euch/ uns/ ihn/ mir/ dir/ ihm)
-„Possessivpronomen“: Wir verwenden Possessivpronomen, wenn wir Besitz/ Zugehörigkeit ausdrücken möchten.
Zum Beispiel:
(meiner/ deines/ seine/ ihrer/ unsere/ eurem)
-„Reflexivpronomen“: Das Reflexivpronomen kommt mit den reflexiven Verben und steht meistens im Akkusativ, aber die ander im Dativ.
Zum Beispiel:
(mich/ sich/ dich/ euch/ uns/ mir/ dir)
„Demonstrativpronomen“: Sie weisen auf eine Person oder Sache als der bestimmte Artikel hin und werden auch beim Sprechen stärker betont.
Zum Beispiel:
(dieser/ dieses/ diese/ solche/ solches/ solcher/ jener/ jene/ jenes)
-„Indefiniten Pronomen“: Sie zeigen an, dass Personen oder Sachen unbestimmt und unbekannt sind.
Zum Beispiel:
(jemand/ jemanden/ jemandem/ ein/ einen/ einem/ irgendwer/ irgendwen/ irgendwen/ etwas/ nichts)

 

7. Präpositionen

Präpositionen stehen vor einem Substantiv oder Pronomen. Es gibt vier Arten der Präpositionen:
Präpositionen mit Akkusativ: (ohne, um, gegen, durch, entlang, bis, entlang)
-Präpositionen mit Dativ: (aus, von, bei, ab, mit, außer, nach, gegenüber, zu, seit)
Präpositionen mit Genitiv: (trotz, wegen, während, (an)statt, unterhalb, oberhalb, außerhalb, innerhalb)
-Wechselpräpositionen (mit Akkusativ oder Dativ): (in, auf, hinter, unter, an, neben, über, vor, zwischen)

 

8. Konnektoren

Sie verbinden die Sätze miteinander und es gibt drei Arten von Konjunktionen:
Konjunktionen mit 0-Position: (aber, oder, und, sondern, denn).
Konjunktionen mit 1-Position: (deshalb, darum, so, dann, deswegen, trotzdem, infolge, dennoch)
Konjunktionen mit Verb in der Endposition: (als, während, seitdem, nachdem, bevor, wenn, falls, ob, weil, dass, damit, obwohl, sodass, indem)

 

9. Partikel

Sie haben viele unterschiedliche Bedeutungen. Außerdem werden Sie nicht dekliniert und nicht konjugiert.
Zum Beispiel:
(denn, ja, doch, mal, aber)

10. Interjektion

Sie sind unveränderlich und haben keine bestimmte Bedeutung, sondern sie drücken nur eine Empfindung aus.
Zum Beispiel:
(Huch, Peng, Ach, Na ja, Taja, au, pfui, uff, muh, ih, haha, puh)

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