Indefinite Pronomen | Die Bildung, die Stellung und die Verwendung dieser Art von Pronomen

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Hier lernen Sie die Bildung, die Stellung und die Verwendung von indefiniten Pronomen durch unsere einfache Erklärung. Diese indefinite Pronomen zeigen an, dass Personen oder Sachen unbestimmt, unbekannt oder nicht bekannt sind. Sie werden kleingeschrieben und selbstständig als Subjekt oder Objekt gebraucht. Falls Sie diese Lektion lernen wollen, lesen Sie diesen Artikel sehr gut!

1) Die Bildung der indefiniten Pronomen

Nom.manjemandeiner/ eine/ ein(e)sirgendweretwas/ nichts
Akk.einen

jemand (en)

einen/ eine/ ein(e)sirgendwenetwas/ nichts
Dat.einem

jemand (em)

einem/ eine/ einemirgendwem
Gen.

jemandes

2)  Die Verwendung der indefiniten Pronomen

-”Man” bezeichnet eine Mehrzahl unbekannter Personen oder eine unbestimmte Allgemeinheit und steht im Singular. Statt “man” kann man im Akkusativ und Dativ ein- benutzen.

Zum Beispiel:

-In der Tagesschau kann man sich über die wichtigsten Ereignisse des Tages informieren.

-Die Tagesthemen bieten einem genauere Informationen zu aktuellen Problemen.

-Viel zu oft wird über Kriege berichtet, das kann einen schon manchmal sehr bedrücken.

-”Jemand und niemand” bezeichnen im positiven wie im negativen Sinn eine oder mehrere unbekannte Personen. Beide Pronomen werden nur im Singular benutzt. Die Endungen im Dativ und Akkusativ können weggelassen werden.

Zum Beispiel:

-Zum Glück hat mir jemand beim Einsteigen geholfen.

-Während der Fahrt habe ich mit niemandem gesprochen.

-Beim Aussteigen habe ich jemanden gebeten, mein Gepäck zu tragen.

-Im Genitiv kann “jemand/ niemand” nur zusammen mit einem Subjekt oder Objekt verwendet werden.

Zum Beispiel:

-auf jemandes Hilfe angewiesen sein. (Umgangssprache)

-Man sagt meistens: auf die Hilfe von jemand anderem  angewiesen sein

-”einer, eine, ein(e)s” bezeichnet eine Person aus einer Gruppe oder eine Sache von vielen (Pl. welche); negativ: keiner, keine, kein(e)s (Pl. keine).

Zum Beispiel:

-Zehen Leute haben am Seminar teilgenommen, einer hat Protokoll geführt.

-Hier soll es günstige Anzüge geben , aber ich habe noch keinen gesehen. Hast du welcher entdeckt?

-”einander” ersetzt und verstärkt ein Reflexivpronomen im Dativ oder Akkusativ, z.B. sich begegnen – einander begegnen (Dat.), sich umarmen – einander umarmen (Akk.)

Zum Beispiel:

-Zu Neujahr wünscht man einander viel Glück. (= einer dem anderen)

-Sie kannten einander gut. (= einer den anderen)

-”einander” kann auch mit einer Präposition zusammenstehen und wird dann immer zusammengeschrieben.

Zum Beispiel:

-Wir haben beieinander gesessen, miteinander gesprochen und voneinander gelernt.

-”irgendwer und irgendjemand” bezeichnen eine oder mehrere Personen, die beliebig und nicht näher bezeichnet sind.

Zum Beispiel:

-Hast du noch irgendwen in der Firma erreichen können?

-Das hat mir irgendjemand erzählt, ich weiß nicht mehr, wer es war.

-”etwas und nichts” werden für Sachen, Begriffe und allgemeine Zusammenhänge benutzt.

Zum Beispiel:

-Ich habe dich etwas gefragt.

-Er hat bei dem Geschäft nichts verdient.