Relativsätze in der deutschen Sprache – allgemeine Regel, Verwendung und Bildung

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Hier können Sie alle Informationen über die Relativsätze wissen. Sie sind Nebensätze, die von einem Pronomen abhängen. Sie geben eine Erklärung zu diesem Beziehungswort, ohne die ein Satz oft unverständlich ist. In unserer Website lernen Sie die Bildung von Relativsätzen in Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ.

Zum Beispiel:

-Jugendliche, die einen guten Schulabschluss haben, finden leichter eine Lehrstelle.

-Von unserer Firma bekommt jeder, der sich beworben hat, eine Antwort.

-Kann sie, die kein Wort Dänisch spricht, wirklich auf eine Stelle in Kopenhagen hoffen?

1) Vorbemerkungen:

-Relativsätze werden im Allgemeinen direkt hinter das Beziehungswort gestellt, auf das sie sich beziehen, d.h. sie werden in einen bestehenden Satz eingeschoben oder ihm angefügt, ohne dass sich die Satzstellung des bestehenden Satzes ändert. Relativsätze können in Hauptsätze, Nebensätze, Infinitivkonstruktionen oder andere Relativsätze eingefügt werden.

Zum Beispiel:

-Hauptsatz: Der Polizist fragt einen Passanten, der den Unfall gesehen hat, was passiert ist.

-Nebensatz: Der Zeuge behauptet, dass der Fahrer, der den Unfall verursacht hat, zu schnell gefahren ist.

-Infinitivkonstruktion: Der Zeuge hofft, den Fahrer, der den Unfall verursacht hat, wiederzuerkennen.

-Relativsatz: Die Polizei sucht den Mann, der den Unfall, bei dem ein Auto beschädigt worden ist, verursacht hat.

Oder: Die Polizei sucht den Mann, der den Unfall verursacht hat, bei dem ein Auto beschädigt worden ist.

-Zwischen dem Beziehungswort und dem Relativsatz können auch Verben, Verbzusätze, Adverbien stehen.

Zum Beispiel:

-Sie muss noch den Hund ausführen, der heute noch nicht draußen war.

-Sie rannte dem Hund hinterher, der auf die Straße laufen wollte.

-Das Relativpronomen welcher, welche, welches ist veraltet und wird selten gebraucht.

Zum Beispiel:

-Das Kochbuch von Henriette Davidis, welches 1880 erschienen ist, erreichte 1927 die 57. Auflage.

2) Verwendung der Relativsätze

-Relativsätze drücken zusätzliche informationen zu einem Nomen/ Pronomen aus. Sie stehen direkt hinter diesem Pronomen oder Nomen, worauf sie sich beziehen.

Zum Beispiel:

Nominativ: Peter, der ein blaues T-Shirt trägt, kommt aus Deutschland.

(Peter trägt ein blaues T-Shirt. – Wer?)

Genitiv: Julia, deren Augen grün ist, kann Klavier spielen.

(Lindas Augen ist grün. – Wessen Augen?)

Dativ: Das ist meine Familie, mit denen ich viel Zeit verbringe.

(Mit meinen Familie verbringe ich viel Zeit. – Mit wem?)

Akkusativ: Alex, den ich schon kenne, ist sehr freundlich.

(Alex kenne ich schon. – Wen?)