Perfekt : Die Bildung und der Gebrauch dieser Zeitform

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Wir verwenden das Perfekt in der deutschen Sprache für abgeschlossene Handlungen. Bei diesen Handlungen steht das Ergebnis oder die Folge im Vordergrund. Außerdem nutzen wir diese Zeitform in der gesprochenen Sprache häufig anstelle des Präteritums. In unserer Website  lernen Sie die Regeln zur Verwendung und Bildung des Perfekt.

Perfekt – deutsche Zeitform für die Vergangenheit:

Zum Beispiel:

-Lisa hat gestern ihre Wohnung aufgeräumt.

-Peter hat dieses Auto gekauft.

-Wir sind nach Deutschland geflogen.

 1) Gebrauch

-Wir benutzen die deutsche Zeitform Perfekt für abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit. Das Ergebnis oder die Folge der Handlung steht meistens im Vordergrund.

Zum Beispiel:

-Lisa hat gestern ihre Wohnung aufgeräumt.

(Ergebnis: die Wohnung  ist jetzt ordentlich)

-Man verwendet diese Zeitform für die Vergangenheit beim Sprechen und in den persönlichen Briefen, E- Mail, Zeitungen und Postkarten.

  2) Bildung

-Man bildet das Perfekt mit dem Präsens von haben oder sein und dem Partizip II (wie gewohnt, gekauft, gefahren). Haben oder sein steht auf Position 2, aber das Partizip II steht am Ende.

-Hier gibt es die Konjugation von “haben und sein” im Präsens

sein haben Pronomen
bin habe ich
bist hast du
ist hat er/ es/ sie
sind haben wir
seid habt ihr
sind haben sie
sind haben Sie

Zum Beispiel:

-Peter hat in Berlin gewohnt.

-Lisa ist nach Hause gefahren.

-Herr Huber hat ein Auto gekauft.

a)Regelmäßige Verben

-Man bildet das regelmäßige Partizip II so:

Partizip II (ge- +…..+ -(e)t) Infinitiv

-Man bildet das regelmäßige Partizip II so “ge + stamm +t”.

a) Einfache Verben

-Man bildet das regelmäßige Partizip II so “ge + stamm +t.

Zum Beispiel:

-lernen (gelernt)

-kaufen (gekauft)

b) Verben auf -ieren

-Man bildet das regelmäßige Partizip II so “stamm +t”. Wenn das Verb auf -ieren endet, fällt die Vorsilbe ge weg.

Zum Beispiel:

-informieren (informiert)

-studieren (studiert)

c) Verben auf d, t oder Konsonant + m oder n

-Man bildet das regelmäßige Partizip II so “ge + stamm +et”. Wenn der Verbstamm auf d oder auf t, auf konsonant +m oder n endet, ist die Partizip – Endung et.

Zum Beispiel:

-reden (geredet)

-atmen (geatmet)

-warten (gewartet)

d) Trennbare Verben

-Man bildet das regelmäßige Partizip II so “Vorsilbe + ge + stamm + t”.

Zum Beispiel:

-zuhören (zugehört)

-einkaufen (eingekauft)

e) Untrennbare Verben

-Man bildet das regelmäßige Partizip II so “Vorsilbe + stamm + t”.

Zum Beispiel:

-bezahlen (bezahlt)

-verdienen (verdient)

2) Unregelmäßige Verben

-Die unregelmäßigen Verben haben beim Partizip II die Endung -en. Auch sie verändern oft den Vokal im Stamm.

 

a) Einfache Verben

-Man bildet das unregelmäßige Partizip II so “ge- +(oft Vokalwechsel ) + -en”.

Zum Beispiel:

-lesen (gelesen)

-finden (gefunden)

b) Trennbare Verben

-Man bildet das unregelmäßige Partizip II so “ge- +(oft Vokalwechsel ) + -en”.

Zum Beispiel:

-aufschreiben (aufgeschrieben)

-anrufen (angerufen)

c) Untrennbare Verben

-Man bildet das unregelmäßige Partizip II so “Vorsilbe + (oft Vokalwechsel ) + -en”.

Zum Beispiel:

-erfinden (erfunden)

-behalten (behalten)

3) Gemischte Verben

-Man bildet das gemischte Partizip II so “ge + Vokalwechsel + -t”.

Zum Beispiel:

-wissen (gewusst)

-kennen (gekannt)