n-Deklination: die Bildung und Beispiele

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Manche Substantive mit Artikel der bekommen im Akkusativ, Dativ und Genitiv die Endung  -e(n). Falls Sie alle Informationen über n – Deklination wissen wollen, sind Sie hier in unserer Website an der richtigen Stelle.

Zum Beispiel:

Nominativ: Das ist der Herr/ Prinz

Akkusativ:    Ich kenne den Herrn/ Prinzen

Dativ:          Ich denke dem Herrn/ Prinzen

Genitiv:      Das Auto des Herrn/ Prinzen

n-Deklination

-Zu dieser Deklination gehören folgende Gruppen von Substantiven:

Beispiele Die Endung
der Junge, der Kollege, der Grieche, der Biologe, der Löwe der .. -e
der Diplomand der .. -and
der Elefant der .. -ant
der Automat, der Diplomat der .. -at
der Student, der Präsident der .. ent
der Polizist, der Journalist, der Optimist der .. ist
der Mensch, der Nachbar, der Prinz, der Fotograf, der Herr, der Architekt, der Bär andere

-Diese Substantive haben im Genitiv Singular zusätzlich noch ein –s:

Das Herz (des Herzen)

Der Name (des Namens)

Der Buchstabe (des Buchstabens)

Zum Beispiel:

-Peter grüßt einen Herrn.

-Kennst du nicht unseren Nachbarn?

-Er heißt Herrn Schmidt.

-Hast du Angst vor einem Polizisten?

Weitere Artikelwörter und Pronomen

Es gibt weitere Artikelwörter, die Sie wissen sollen. Zum Beispiel gibt es “dies-, jed-, Welch-, all- und mach-.

Plural   Singular  
die die das der Kasus/ dies-
diese diese dieses dieser Nominativ
diese diese dieses diesen Akkusativ
diesen dieser diesem diesem Dativ

Zum Beispiel:

-Gefällt dir dieses Fahrrad?

-Ich kenne diesen Mann.

-Hast du den Artikel in dieser Zeitschrift gelesen?

-Dies- hat die gleichen Endungen wie der bestimmte Artikel. Jed-, welch-, all- und manch- haben die gleichen Endungen wie der bestimmte Artikel.

Plural   Singular  
die die das der Kasus
jede jede jedes jeder Nominativ
manche manche manches manchen Akkusativ
welchen welcher welchem welchem Dativ

man

-Man verwendet man, wenn man eine Person nicht genau bestimmen kann oder will. Oder wenn etwas für alle gilt.

Zum Beispiel:

-Man hat mir das Fahrrad gestohlen!

(man = d.h. ich weiß nicht, wer genau)

Das macht man doch nicht!

(man = d.h. jeder Mensch)

es

es kann verschiedene Funktionen haben:

1) es als Hinweis

Es weist auf ein Wort oder einen Satz hin.

Zum Beispiel:

Das Haus ist schon alt. Es wurde 1895 gebaut.

Kommt er heute auch? –Ich weiß es nicht.

2) es in festen Wendungen

-Wetter

(Es regnet. Es schneit. Es ist kalt.)

-Uhrzeit, Tages- und Jahreszeiten

(Wie spät ist es? –Es ist acht Uhr.)

(Es ist Abend. Es wird Nacht.)

-Persönliches Befinden

(Wie geht es Ihnen? Es schmeckt mir. Es tut mir leid.

-unpersönliche Ausdrücke, Redewendungen

(Hier gibt es keine Post. Ich habe es eilig.)

(Worum geht es in der Film?)

(Es ist verboten…/ notwendig…/ wichtig…)

-stilistisches es am Satzanfang

-“es” steht auf Position I, wenn dort kein anderes Satzglied steht.

-“es” fällt weg, wenn ein anderes Satzglied auf Position I steht.

Zum Beispiel:

-Es sind gestern viele Gäste gekommen. / Viele Gäste sind gestern gekommen. / Gestern sind viele Gäste gekommen.

-Es wird nicht mit den Fingern gegessen! / Mit den Fingern wird nicht gegessen!