Gebrauch der subjektiven Modalverben: Vergangenheit (Passiv) und im Konjunktiv II

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-In diesem Thema lernen Sie die Verwendung der subjektiven Modalverben zur Aussage über ein Geschehen in der Vergangenheit (Passiv) und im Konjunktiv II. Durch unsere Website wissen Sie alle Informationen über das.

Gebrauch der subjektiven Modalverben zur Aussage über ein Geschehen in der Vergangenheit (Passiv) und im Konjunktiv II

1) Die Verwendung der subjektiven Modalverben zu Aussage im Passiv

-Dem subjektiven Modalverb im Präsens folgt am Ende des Satzes die Vergangenheitsform Infinitiv Perfekt Passiv: zerstört worden sein.

-Im Nebensatz steht das subjektive Modalverb wieder im Präsens am Ende.

Zum Beispiel:

-Historiker streiten, wodurch die Burg zerstört worden sein kann.

-Die Burg muss von schwedischen Soldaten zerstört worden sein.

(Die Historiker sind sich fast sicher)

-Die Burg kann auch von rebellischen Bauern zerstört worden sein.

(Das ist auch möglich, aber Beweise fehlen.)

-Die Burg mag durch ein Erdbeben zerstört worden sein.

(Das ist eine vage Theorie eines Geologen.)

-Die Burg soll von Kaiser Heinrich erbaut worden sein.

(Darüber gibt es Urkunden, aber sie sind unklar.)

2) Die subjektiven Modalverben im Konjunktiv II

a) Die Bildung

wollen sollen müssen mögen können dürfen Personalpronomen
wollte sollte musste mogte konnte durfte
wollte sollte müsste mögte könnte dürfte ich
wolltest solltest müsstest mögtest könntest dürftest du
wollte sollte müsste mögte könnte dürfte er/ es/ sie
wollten sollten müssten mögten könnten dürften wir
wolltet solltet müsstet mögtet könntet dürftet ihr
wollten sollten müssten mögten könnten dürften sie
wollten sollten müssten mögten könnten dürften Sie

 

b) Die Verwendung

-Zur besseren Unterscheidung bei subjektiven Aussagen in der Gegenwart benutzt man das Modalverb oft im Konjunktiv II.

-Der subjektive Gebrauch von “können und müssen“ im Konjunktiv II entspricht in seiner Bedeutung.

Zum Beispiel:

-Frau M. müsste beim Chef sein, denn dort ist eine wichtige Besprechung.

(Das ist sehr wahrscheinlich)

-Sie könnte auch in der Kantine sein, denn dort ist sie meistens in der Mittagszeit.

(Das ist möglich)

-“sollte” wird oft mit eigentlich verbunden. Damit drückt man aus, dass man ein anderes Verhalten für besser hält.

Zum Beispiel:

-Er sollte sich eigentlich für sein Verhalten entschuldigen.

-“sollte” verkürzt auch einen Bedingungssatz.

Zum Beispiel:

-Sollte er das gesagt haben, dann … (= Falls er das gesagt hat, dann…)

-Sie sollte eigentlich an ihrem Arbeitsplatz sein, denn die Mittagszeit ist schon vorbei.

(Das ist im Allgemeinen Pflicht, aber anscheinend wird die Regel nicht befolgt.)

-„dürfte” drückt aus, dass etwas wahrscheinlich ist. Bei Zahlen (Maßen, Gewichten, Alter) wird damit eine ungefähre Angabe bezeichnet.

Zum Beispiel:

-Das dürfte Interpol interessieren.

-Die Koffer der Dame dürften etwa 20 Kilo wiegen.

-In zwei Stunden dürfte sie in Singapur eintreffen.

-Sie arbeitet nicht mehr bei uns, sie dürfte schon über 65 sein.

(Das scheint ziemlich sicher zu sein)